Lebenslauf durch verordnete Arbeitslosigkeit
dank der ARGE Breisgau-Hochschwarzwald

März 2005 :
- Antrag für ALGII abgeholt, weil die Vertragsverlängerung sehr wackelig ist (Standortauflösung) und gleich einen Beratungstermin geben lassen
- der befristete Arbeitsvertrag wird doch nicht verlängert (3 von 24 dürfen befristet noch etwas weitermachen)

20.04.05 11.30 ARGE Zi. B244 - werde rausgeworfen, "ohne Bescheid, keine Beratung", zumindest ist die Person dann so weit auf mich eingegangen, mir gleich einen Termin in 4 Wochen (17.05.05 10.30) zu geben - denn ohne wäre ich nicht mehr gegangen. Wir haben und darauf geeinigt, daß der Bescheid in 4 Wochen ja da sein müßte, sonst könnte man ja verschieben, und ich mich dann nicht mehr in die lange Warteliste einreihen muss.

17.05.05 10.30 : ich fasse es nicht - weitergeschoben an einen anderen Fallmanager

21.06.05 10.00 : auf ein neues - doch auch dieser Fallmanager ist abgezogen und ein Anfänger sitzt da (der Fallmanager mit dem ich Termin hatte, sortiert im Hintergrund Unterlagen und lauscht, wie sich der Anfänger anstellt). Er muß aber noch alles klären. Danach sagt er zwar per Mail Bewerbungskosten zu, zieht diese dann aber wieder per Mail zurück, weil die ARGE das doch nicht macht - März 2007 heißt es mündlich, er hätte ohne Zusage des Teamleiters keine Auskunft/Zusage an mich geben dürfen - deshalb ist das nicht gültig - aha, mündliche Aussagen scheinen generell nichts mehr wert zu sein)

Juli 05 : nun ist es endlich offiziell - ich habe die Stelle zum 01.08.05 bekommen und dränge auf Informationen zum Umzug, usw. - als nichts kommt, schaffe ich es sogar noch den Starttermin auf den 01.09.05 zu verlegen. Weil aber gar nichts kam, ist diese Stelle nicht nur geplatzt, ich bin als "unzuverlässig" auf der schwarzen Liste gelandet und brauche mich nicht mehr zu bewerben (und das bei einem Weltunternehmen)

24.10.05 14.00 : es kommt zur lange angekündigten Existenzgründungsberatung bei der Diakonie. Das war ein schlechter Witz, der aber sicher gut bezahlt wurde - der Mitarbeietr hatte wenig bis negative Ahnung, akzeptierte mein Schweigen wegen Patentproblemen als persönliche Beleidigung und wollte dann in einen 1€J in einem Altersheim abschieben

31.10.05 14:00 : auf meine Beschwerde noch ein Termin beim Fallmanager. Er teilt mir mit, daß er direkt zur ARGE wechselt, also nicht mehr da ist, die Betreuung noch bis Ende Dezmeber läuft und ich bei dringenden Fragen ja seine Kollegen(?) ansprechen kann.

23.12.05 Der Bericht des Fallmanagers trifft ein - er entspricht der bisherigen Arbeit - sofortige Beschwerde bei der ARGE und ich kann einen ausgefallenen Termin am 28.12.05 wahrnehmen.

28.12.05 09.00 der Bericht scheint nicht zu überraschen "er hat mit dem Verfasser gesprochen und jeder schreibt seine Berichte halt anders" ist das Maximum der Aussage. Nicht einmal die bestätigte Stellensabotage durch die ARGE scheint ein Grund für Rückfragen zu sein.
Auf meine 3 Beschwerden bekomme ich folgende Antworten des ARGE Geschäftsführers :
auf 1. Beschwerde : Bericht ist Grundlage der weiteren Zusammenarbeit
auf 2. Beschwerde : Bericht liegt so nicht vor
auf 3. Beschwerde : weitere Nachforschungen sind nicht zielführend (Klasse, ich warte auf den tag, an dem ich sagen kann "Steuerfahndung ist nicht zielführend")

2006 : weitere Anfragen zu Umzug, usw. - meine Stellensuche wird zwar wohlwollend zur Kenntnis genommen, aber nicht mit Informationen unterstützt - im August erfahre ich durch Zufall, daß ich eine neue Fallmanagerin habe - doch auch die gibt keine Informationen zu Umzug, usw., die Ausrede lautet "kommen Sie mit einem Arbeitsvertrag vorbei". Das kein Arbeitgeber einen Vertrag ausstellt, ohne zu wissen, ob der Bewerber überhaupt kommt ist mehr wie weltfremd. Vor allem brauche ich diese Informationen bereits im ersten Telefonat um im Rennen zu bleiben und unter die letzten 3 zu kommen. Das die head hunter von den letzten 20 nur 3 auswählen ist Usus - und die telefonieren nicht alle 20 durch, sondern wenn sie 3 haben wird beendet und jeder mit offenen Fragen fliegt raus.
In UK hatte ich mehrere Stellenangebote auch für deutsche Niederlassungen - Problem Umzug (meine Sache), doch die ARGE hat dies alles nicht interessiert.

Inzwischen hatte ich erfahren, daß der Beamte, der vom Konto meines sterbenden Vaters € 33.000,- in bar abgehoben hat, jede Auskunft dazu verweigerte und sich ausdrücklich auf sein Schweigerecht berief, in der ARGE arbeitet. Sind die Probleme mit der ARGE doch kein Zufall und was steckt tatsächlich dahinter?
Meine Beschwerde an die "vorgesetzte Dienststelle der ARGE" wurde vom ARGE Geschäftsführer mit dem Hinweis auf die angebliche Selbstständigkeit der ARGE abgewimmelt und das ich ja klagen könne - nur wie geht klagen ohne Bescheid ? Wo bleibt die Beratungs-Aufklärungspflicht der Behörden? Wer stellt da im Hintergrund die Weichen? Ist noch alles legal oder mauscheln hier Beamte?

Nov. : ich informiere alle Abgeordneten des Bundestages und Landtages von Baden-Württ. und bitte um Hilfe. Es kommt Bewegung in die Sache - doch niemand scheint das Recht zur Kontrolle zu haben oder ausüben zu wollen. Sogar das Landratsamt vertröstet mich auf einen zweiten Anruf, der bis heute nicht erfolgt ist.

Ende Dez. ich bekomme ein Stellenangebot

03.01.07 : ich habe die Möglichkeit alle Aussteller der größten Computermesse der Welt zu kontaktieren, doch dzau brauche ich von der ARGE Informationen und bitte um Auskunft - wie immer : KEINE

06.01.07 : abends, überraschender Anruf des Firmenchefs - interessantes Gespräch, ich sage weitere Informationen zu - informiere die ARGE DRINGEND - keine Antwort
weitere Anfragen folgen - mit HInweis auf den Vorstellungstermin am 10.02.07 - Antwort "Sie haben am 16.02.07 bereits einen Termin beim Geschäftsführer" - ich weise darauf hin, daß der 16.02 seit Jahren nach dem 10.02. kommt
dank guter Freunde kann ich den Termin doch wahrnehmen und die 1.158 km hinter mich bringen

16.02.07 Termin in der ARGE beim Geschäfsführer - das Gespräch soll auf die Zukunft ausgerichtet werden, kann ich mit leben, wenn die Altlasten danach angegangen werden.
Ein Ergebnis ist, daß die Fahrtkosten von 231,60 € (0,20 €/km) erstattet werden sollen und eine Eingliederunsgvereinbarung ausgearbeitet und besprochen werden soll.
Die Eingliederungsvereinbarung wird zugeschickt und ist unbeschrieblich. Der Fahrtkostenantrag wird zur Unterschrift auch geschickt, doch plötzlich auf 130,-€ begrenzt. Angeblicher Höchstsatz - doch wieso diese Informatzion nicht VOR der Fahrt oder beim Termin ?Gleichzeitig werden noch 2 Fahrtkostenanträge mitgeschickt für die beiden ARGE Termine - doch statt der entstandenen Pkw-Kosten (5,60) sollen die nie entstanden Buskosten (6,80) ersetzt werden. Obwohl die ARGE darüber Bescheid weiß.
Ist das ein Versuch mich zu kriminalisieren ? Was geschieht in der ARGE eigentlich ?